Sechs Tage, die die Welt veränderten

Three nations fallen in six days of war
Traitorous neighbours
Received as deserved.

Die Power Metal Band „Sabaton“ aus Schweden hat vor einigen Jahren mit ihrem Lied „Counterstrike“ eine beeindruckende Ode an den fulminanten Sieg Israels im Sechstagekrieg geschrieben:

Heute vor 45 Jahren begann der Krieg, der den Nahen Osten grundlegend verändern sollte. Interessanterweise las man dazu nichts in den Zeitungen, dabei wäre das doch die Möglichkeit, mal wieder anzudeuten, dass Israel endlich klein beigeben sollte. Die „verheerende“ Siedlungspolitik, wie es gebetsmühlenartig immer heißt, begann nach diesem Angriffskrieg gegen Israel, aber auch die Hoffnung, Land für einen endgültigen Frieden zu tauschen, gab es wie man der hervorragenden Dokumentation „Six Days in June“ entnehmen kann.

Es ist ein Glücksfall, dass die GEMA diesen exzellenten Film noch nicht aus dem Internet verbannt hat. So kann man anhand von Archivmaterial, aber vor allem auch Interviews mit Zeitzeugen nachempfinden, wie sich der Konflikt zugespitzt hat und die arabischen Herrscher an ihrer eigenen Demagogie – und durch sowjetische Fehlinformation – letzten Endes scheiterten. Israel schlug drei arabische Armeen, die von den anderen arabischen Ländern mit Soldaten und Gerätschaften unterstützt wurden. In nur sechs Tage konnte Israel sein Gebiet um ein Vielfaches vergrößern und fast zwanzig Jahre nach dem wundersamen Sieg im Unabhängigkeitskrieg noch einmal durch ein Wunder der Auslöschung entgehen. Nicht zuletzt dieses Erlebnis hat die israelische Gesellschaft und ihre Beziehung zum Land Israel entscheidend verändert.

Mehr dazu aber im mit Abstand besten Dokumentarfilm über den Krieg von 1967:


5 Antworten auf „Sechs Tage, die die Welt veränderten“


  1. 1 bizathayam 10. Juni 2012 um 1:23 Uhr

    I am an Israeli

    And thanks . just read the ynet article and I am proud of you.

    תודה רבה!!!

    God with you.

  2. 2 rachel in jerusalem 10. Juni 2012 um 17:02 Uhr

    Just read your Article in YNet. Bless you for speaking the truth about Israel in a world intoxicated by ‚news‘ about how evil she is.

    Antisemitism is a psychosis with a payoff – a frisson of pseudo-righteousness and a tremble of stolen innocence. Because of this it doesn‘t need much marketing,it spreads like wild-fire on its own because it projects all failings onto the accursed Jew.

  3. 3 esther 11. Juni 2012 um 11:07 Uhr

    Als Kontrapunkt zum generalisierten Israelbashing weltweit und leider auch in Deutschland, tut es gut, im Ynet deinen Artikel zu lesen!
    Die Dokumentation „6 Tage im Juni“ zeigt deutliche Ähnlichkeiten zur heutigen Situation, was die arabische PR Maschinerie angeht. Da wird gelogen, dass es kracht, Fehlmeldungen werden bewusst lanciert, um die Stimmung gegen Israel an- und aufzuheizen und den kritischen Blick auf das eigen Fehlverhalten und die eigenen Misserfolge abzulenken.
    Immer wieder dagegenhalten ist mühsam, aber dringend notwendig!

  4. 4 esther 11. Juni 2012 um 19:08 Uhr

    Ich habe heute morgen eine Kommentar geschrieben, der leider im Spam Ordner gelandet ist!
    LG
    esther

  5. 5 Ulrich J. Becker 15. Juni 2012 um 13:01 Uhr

    Hi Kevin,

    ich fand deinen Artikel bei Ynet (http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4240101,00.html) wirklich genau ins schwarze getroffen. Ich denke und fuehle in vielen Dingen sehr aehnlich bis identisch wie du ueber die Situation. Weiter so! Danke aus Israel,

    uli (und vielleicht magst du mal in aro1.com reinkucken)

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.