In der Fremde zu Hause

Fritz Lieblich ist der letzte noch lebende deutsch-jüdische Flüchtling in der Stadt Porto. Ein Besuch

Pass Fritz Lieblich
In akzentfreiem Deutsch mit einer leicht niedersächsischen Färbung begrüßt Fritz Lieblich seine Gäste. Deutsch, so erzählt der knapp 97-Jährige, habe er seit 1935 nur manchmal noch mit seiner Schwester Ilse gesprochen. Auf dem Tisch im Wintergarten stehen ein kühles Bier und eine Wurstplatte. Der Blick durch die großen Fenster geht auf Porto mit seinen Brücken und den Fluss Douro. Nur ein Wohnblock schränkt den Panoramablick ein. »Früher konnte man bis zum Meer sehen«, stellt der alte Herr bedauernd fest. Fritz Lieblich ist der letzte lebende deutsch-jüdische Flüchtling in der nordportugiesischen Stadt. …
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Über Fritz Lieblichs Schwester habe ich vor Kurzem in der Jungle World geschrieben: „An allen Fenstern Lumpenfetzen“


1 Antwort auf „In der Fremde zu Hause“


  1. 1 AMC 16. August 2013 um 18:02 Uhr

    Schön, nach so langer Zeit wieder etwas von Ihnen zu lesen!

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