Archiv der Kategorie 'Achse des Guten'

Gefühlt wie Brüder

Anfang Juni 2009 sagte der oberste islamische Richter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Scheich Taysir Tamimi im offiziellen Fernsehen der PA:

„Bezüglich der Juden sagt der Heilige Koran, dass ihnen das Wissen fehlt, sie keine Weisheit besitzen, nichts wissen, Vereinbarungen brechen, usw. Die Juden sind jedoch dafür bekannt – und man wusste das durch die ganze Geschichte hindurch –, dass sie falsche Behauptungen aufstellen, lügen, fälschen, verleumden und Dinge frei erfinden, nur um ihre Aggression, ihren Landraub, die Schändung heiliger Stätten, die Aneignung von Land, die Zerstörung von Häusern, den Mord an Kindern, Frauen und alten Menschen zu rechtfertigen.“

Wenige Tage darauf, am 9. Juli, stand Albrecht Schröter, Oberbürgermeister von Jena, zusammen mit Tamimi in der ersten Reihe einer Demonstration gegen den israelischen Sperrwall in der Nähe der palästinensischen Stadt Beit Jala.
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Boykottiert Pax Christi!

„Es geht also um einen Boykott und da, wie die Organisation selbst schreibt, die zu boykottierenden Waren nicht extra gekennzeichnet sind, kann sich die Aktion gar nicht ‚nur‘ gegen Erzeugnisse aus den „besetzten Gebieten“ richten. Sie fordern zum unterschiedslosen Kaufverzicht aller Waren aus Israel auf und es ist somit schlicht eine subtilere Fortsetzung der unsäglichen Forderungen der linken Friedensfreunde in Bremen. Aber schon die Geschichte lehrt, dass die Kennzeichnung der Juden und der Boykott jüdischer Geschäfte nur ein Vorspiel waren. Logisch zu Ende gedacht bedeutet der Aufruf der Friedenschristen die Delegitimierung Israels und damit auch seines Existenzrechts.“

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Gehrcke und sein Genosse

Der friedensbewegte Gehrcke richtete in dieser Woche in der Fragestunde an die Bundesregierung das Augenmerk der Öffentlichkeit auf das israelische Unrecht gegenüber Barghouti. Wenn man den Ausführungen des außenpolitischen Sprechers der Linkspartei so folgte, konnte man meinen, dass es in Israel nicht mit rechten Dingen zugeht. Wie kann es sein, dass ein demokratisch gewählter Politiker in Israel im Gefängnis schmort?

Leider verschwieg Herr Gehrcke bei seiner so besorgt lautenden Anfrage einige entscheidende Details zum Leben des Marwan Barghouti. Denn dieser wurde im Jahr 2004 von einem israelischen Gericht zu fünfmal lebenslänglicher Haft verurteilt, weil er für schuldig befunden wurde, an mehreren Morden und Terroranschlägen beteiligt gewesen zu sein.

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Die Vandalen kommen!

Wenn in Europa ein jüdischer Friedhof geschändet wird, kommt es regelmäßig zu Appellen und Mahnwachen. Fänden in einer europäischen Stadt Angriffe gegen jüdische Grabstätten in der Häufigkeit und Regelmäßigkeit wie in Jerusalem statt, würde das als Zeichen für eine aggressive, neue Dimension des Antisemitismus gesehen werden. Da es sich jedoch um einen Friedhof in Israel handelt, begegnet man dieser Problematik mit europäischer Gleichgültigkeit.“

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