Archiv der Kategorie 'USA'

Ein Mann, ein Megafon und eine Botschaft

Ein Moment, der die schrecklichen Angriffe auf das World Trade Center überleben wird, ist die kurze Ansprache, die George W. Bush am 14. September auf den Trümmern gehalten hat. Es zeigt jemanden, der nicht nur verstanden hat, um was es am 11. September ging, sondern der auch den Schmerz und die Wut der Betroffenen fühlt:

Es lohnt sich zu lesen, was einer seiner engsten Vertrauten, Karl Rove, dazu geschrieben hat: (mehr…)

Ehre, wem Ehre gebührt

Am kommenden Samstag würde Horace M. Kallen, von dem der Leser dieses Blogs bereits gelesen hat, 130 Jahre alt.

Das war für mich ein Grund, einen Artikel über Kallen zu verfassen, in dem ich versuche, ihn der Vergessenheit, in die er geraten ist, zu entreißen.
Zu finden ist er auf der englischsprachigen Seite Jewish Ideas Daily. Viel Spaß!

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Werden jüdische Amerikaner konservativer?

Diese Woche ist ein Artikel von mir in der Jüdischen Allgemeinen über das Wählerverhalten jüdischer Amerikaner erschienen.

Zum Artikel geht es hier.

Ermutigung für Ermutiger

Die Erlangung der Freiheit ist keineswegs einfach. In Amerika wissen wir von der Schwierigkeit, Minderheiten zu schützen, eine nationale Armee aufzubauen, die Beziehung zwischen der Zentralregierung und regionalen Autoritäten festzulegen, weil wir uns diesen Herausforderungen am Tag unserer Unabhängigkeit stellen mussten. Und sie haben uns fast zerrissen. Es benötigte viele Jahrzehnte der Auseinandersetzungen, bis wir unseren eigenen Idealen gerecht wurden. Aber wir hörten niemals auf an die Macht dieser Ideale zu glauben – und wir sollten es auch heute nicht tun. (George W. Bush, 15. Mai 2012)

Viel wird geredet über den arabischen Frühling, der in den Augen einiger bereits zu einem Winter geworden ist. Nur einer scheint zu wissen, dass Freiheit nicht von heute auf morgen kommt, dass sie eines kontinuierlichen Glaubens an die Freiheit und eines Strebens nach derselben bedarf, um sie zu erhalten und zu bewahren. Gemeint ist der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten George W. Bush, der mit seiner Freiheitsagenda viel dazu beigetragen hat, dass nach Jahrzehnten der Ignoranz endlich der Funken der Freiheit in den Nahen Osten getragen wurde. Der amerikanische Kolumnist Charles Krauthammer hatte als einer der wenigen bereits im März 2011 Bushs Freiheitsagenda als einen entscheidenden Faktor für die Aufstände ausgemacht. Denn ohne die Beseitigung eines der brutalsten Herrscher im Nahen Osten, dessen Verhaftung, Verurteilung und Hinrichtung hätten die Menschen im Maghreb, im Jemen und in Syrien nie den Mut gefunden, die gottgleichen Diktatoren infrage zu stellen.
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Romney vs Obama

Überraschend ist die Entscheidung über den republikanischen Präsidentschaftskandidaten in der letzten Woche gefallen. Nachdem Rick Santorum seine Kandidatur um die Nominierung (wahrscheinlich aufgrund der Erkrankung seiner Tochter) zurüchgezogen hat, sind die restlichen Vorwahlen nur noch reine Formsache. Mitt Romney wird der Gegenkandidat zum amtierenden Präsident Barack Obama.

Im Moment verfügt Obama in einem direkten Vergleich mit Romney zwar noch über einen leichten Vorsprung (nimmt man den Durchschnitt aller Umfragen), aber in den letzten Wochen zeichnet sich ein Abwärtstrend ab. Bei der jüngsten Gallup-Umfrage führt Romney unter den Unabhängigen, die in der kommenden Wahl wohl entscheidend sein dürften. Bei der Frage nach der Bewertung von Obamas Arbeit als Präsident überwog in der letzten Woche zwar knapp, aber weiterhin die negative Einschätzung (Noch deutlicher Hier).
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